Start | Die Filme | »Biografie« |
|||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Der Film beginnt in einem heruntergekommenen Keller einer alten Weberfabrik in Augsburg. Dieser Ort schien mir angemessen um meinen inneren Kampf mit der, den Tod verdrängenden Gesellschaft auszudrücken. In einer anderen Szene schlachte ich ein Huhn auf einer Waldlichtung. Diese Handlung verdeutlicht meinen unbezwungenen Willen zur Tat. Gleichzeitig ist sie Sinnbild meines Verständnisses von Wahrheit, denn wenn es so etwas wie Wahrheit gibt, dann ist es die, dass alles Leben irgendwann stirbt. Erst in der Akzeptanz oder zumindest dem Erkennen der eigenen Sterblichkeit, offenbart sich das Menschliche, erst dadurch werden wir uns selbst bewusst. (Bataille: "Was nicht bewusst ist, ist auch nicht menschlich.") Somit ist das Schlachten des Huhns auch Ausdruck meiner eigenen Befindlichkeit. Es ist der Beweis meiner Bereitschaft für den Moment der Erkenntnis alles zu opfern. In der dritten Szene schwimme ich auf einem großen See. Ich habe das sichere Ufer hinter mir gelassen, schwimme einfach immer weiter, "... schwimme auf einem Spiegel. Ich bin Teil dieses Universums. Ich spalte das Wasser – unter mir der tiefe See – über mir der Himmel – Ich bin ganz nah bei dem, was man nicht mehr erklären will – was man nicht aussprechen kann..." (Auszug aus dem Film) |
|||
Drehbuch,
Regie, Schnitt: Benedikt Maria Kramer |
Jahr: 2005 Laufzeit: 5'55 min Format: DV 1:1,33 |
||