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| Die Filme | »Die neuen Mieter«

Cogito ergo bumm. (Dagobert Duck)

Ist es nicht schön, nach einem stressigen Tag nach Hause zu kommen? Man lässt die äußere Welt hinter sich, freut sich auf einen Ort, an dem man so sein kann wie man sich fühlt. – Kein Chef, zu dem man, obwohl man ihn insgeheim verachtet, freundlich sein muss – keine Bedenken, sich an bestimmten Körperstellen zu kratzen, weil andere einen dabei beobachten könnten. Man fühlt sich sicher – man befindet sich in der so genannten Privatsphäre. Doch was passiert, wenn diese einmal gestört wird – der Nachbar zum Beispiel sich aus der eigenen Wohnung gesperrt hat, und nun bei Ihnen spätnachts klingelt, um von dort einen Schlüsseldienst anzurufen? Man wird natürlich versuchen, demjenigen zu helfen… erstens weil er neben einem wohnt und eine Verweigerung seiner Bitte zu andauernden Streitigkeiten führen könnte, zweitens weil das jedem einmal passieren kann und man in solch einer Situation gern selbst einen freundlichen Nachbarn hätte, drittens weil man es so gelernt hat – weil man so erzogen wurde – Man ist ja kein Unmensch. Was aber, wenn der Nachbar sich als ein solcher entpuppt?
Die neuen Mieter ist ein Film über die Angst vor dem Nächsten, – dem Nachbarn, der dort, wo wir uns am sichersten fühlen – in den eigenen vier Wänden – auftaucht, um mit uns sein böses Spiel zu treiben.



Kamera: Franziska Windisch, Franz Xaver Schweyer, Justin Koch
Kameraassistenz: Tobias Lawrenz, Gregor Uhl
Ton: Frank Rapke, David Kremer
Licht: Gregor Uhl
Maske: Daniela Bähr
Ausstattung, Set Design: Benedikt Maria Kramer
Co-Regie und Schnitt: Florian Schanz
Buch und Regie: Benedikt Maria Kramer
Produktion: Benedikt Maria Kramer, Christina Gaxiola-Mayinger

Darsteller: Robert Bauernfeind, Christina Gaxiola-Mayinger, Christian Beier, Oliver Engelhardt, Ralf Zimmermann, Benekdikt Maria Kramer, Daniela Gaxiola-Mayinger


Interview zum Film
 

Jahr: 2005
Laufzeit: 47 min
Format: BetaSP 1:1,78