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| Die Filme | »Fatum – Götterspruch«
 

"Der Mensch ist das Maß aller Dinge." (Protagoras)

Ein Mann in einer Bar. Vor wenigen Minuten hat er seine Frau erstochen. Er wird es wieder tun, solange bis sich sein Schicksal erfüllt.

Die zentrale Frage von "Fatum" ist: Gibt es so etwas wie einen freien Willen? Oder sind wir nur Ausführende, – Marionetten unseres Schicksals, Sklaven äußerer Einflüsse und Suggestionen?
Bei Vorführungen im Kino löste "Fatum" recht unterschiedliche, aber immer sehr heftige Reaktionen aus. Viele waren aufgrund der surrealen Bilder und der bizarren Geschichte verstört. Andere empfanden den Film in seiner Radikalität als befreiend. "Fatum" ist sicher kein Film, der eine eindeutige Intention zulässt. Der Anspruch mancher Menschen sofort alles zu verstehen und intellektuell einordnen zu müssen, steht vielleicht dem eigentlichen Wesen des Films im Weg. "Fatum" ist ein Alptraum. Doch wer versteht schon seine Ängste?


Drehbuch, Regie, Schnitt: Benedikt Maria Kramer
Kamera: Benedikt Maria Kramer, Christian Motz, Christian Harmath
Musik: Utopia (Niko Tzoukmanis, Christian Motz)
Technik: Daniel Spengler, Sebastian Wiedemann
Produktion: BloodyBrothers

Darsteller:
Benedikt Maria Kramer, Christina Gaxiola-Mayinger, Undine Schmidt, Christian Motz

Jahr: 2002
Laufzeit: 23'30 min
Format: DV 1:1,33