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Wie jeden Morgen betritt der strebsame Geschäftsmann das Büro. Schon auf dem Gang begegnen ihm seine Kolleginnen und Kollegen, – erinnern ihn an anstehende Termine, bedrängen ihn mit Handys, wuchtigen Unterlagen und Akten. Er nimmt all seinen Mut zusammen und kämpft sich durch. Doch auch in seinem Büro ist er vor Angriffen nicht geschützt. Ständig wird er mit Anrufen bombardiert, so dass dem fleißigen Geschäftsmann mit der Zeit der Stress über den Kopf wächst und er sogar selbigen verliert. Bei der darauffolgenden Suche nach seinem verlorengegangenen Haupt trifft er auf einen Clochard, welcher ihn auf einen Friedhof führt, wo zum Ende unser gestresster Geschäftsmann seinen Kopf wiederfindet. Was passiert wenn man sich zu sehr auf die eigene Karriere und den beruflichen Erfolg versteift? In diesem Film zumindest verliert der Protagonist seinen Kopf, – also seinen Verstand. Bezeichnend ist, dass ihm seine Mitmenschen bei der Suche nicht unterstützen (können). Nur der alte Clochard, welcher im Gegensatz zu den Anderen nicht im Stress ist, sondern vielmehr selbst in seiner speckigen Kleidung Zufriedenheit ausstrahlt, besitzt die Zeit, dem angeschlagenen Geschäftsmann zuzuhören und ihm zu helfen. Dass der Protagonist seinen Kopf ausgerechnet auf dem Friedhof wiederfindet, ist in diesem Zusammenhang auch kein Zufall und steht für die Suche des menschlichen Geistes nach Ausgleich und Frieden. Andererseits ist dieser Ort natürlich ein Symbol für den Tod, welcher jeden Menschen erwartet. So stellt sich zum Abschluss die Frage, ob ein übermäßiges Streben nach Erfolg und Karriere im Leben überhaupt sinnvoll und befriedigend sein kann. |
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Drehbuch,
Regie, Schnitt: Benedikt Maria Kramer |
Jahr: 2003 Laufzeit: 5 min Format: DV 1:1,33 |
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